Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Allgemein

Stromeinsparung

5. Mai 2017

Hurra, ich habe eine Wäschespinne! Ich denk da schon bestimmt seit 5 Jahren dran rum, war aber immer zu bequem. Denn klar ist es einfacher die Wäsche in den Trockner zu werfen. Seit ich jetzt aber im Ökowahn bin geht das natürlich nicht mehr…  Ich hoffe ich finde den ganzen Sommer über genug Disziplin um sie zu benutzen. Die Spinne selber war übrigens von Ebay Kleinanzeigen… 🙂

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Lesenswert

Nur die Spitze des Eisbergs

4. Mai 2017

Letzte Woche habe ich diesen Beitrag mit großem Staunen gelesen: http://www.spiegel.de/fotostrecke/ferryland-in-kanada-eisberge-als-touristenattraktion-fotostrecke-146767-7.html

Vor der Küste Neufundlands treiben riesige Eisberge aus der Arktis vorbei. Das passiert jedes Jahr im Frühjahr, dieses Jahr sind sie aber grösser und es sind deutlich mehr. Sprich mehr Eis löst sich und schmilzt. Für manche ist dies eine Touristenattraktion, für andere ein deutlicher Hinweis auf die Klima Erwärmung. Ich hoffe Donald Trump wird die Klima Erwärmung nicht so lange leugnen, bis ein Eisberg am Trump Tower vorbei treibt. Denn dann könnt es zu spät sein.

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Konsumverzicht | Müllvermeidung

Reparatur – grüne Schuhe

3. Mai 2017

Schuhe sind für mich ein echt schwieriges Thema. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Ich als Vegetarierin sollte eigentlich auch auf Leder verzichten. Das wäre zumindest logisch.
  2. Meinen Konsumverzicht, und somit das Tragen von hauptsächlich Second Hand Kleidung, kann ich bei Schuhen nicht ausleben, da es in meinem Second Hand Laden kaum Schuhe gibt.
  3. Beides würde dazu führen, dass ich „Bio“ Schuhe tragen sollte (da gibt es ja auch viele Marken), aber diese müsste ich entweder im Internet bestellen (was ich momentan ja auch vermeide, sondern lokal kaufe), oder sehr weit zum nächsten Händler fahren (was ich auch nicht möchte).

Darum kaufe ich seit ein paar Jahren lokal „gute“ Schuhe, sprich welche, die nicht nur eine Saison halten, wie z.B. Gabor oder Tamaris. Ja, ich weiss beide Marken produzieren unter schlechten Bedingungen und das Leder wurde mit „Gift“ gegerbt. Um aber trotzdem nachhaltig zu sein trage ich Schuhe dann eben lange, sprich ich pflege sie so gut es geht (ich hasse Schuheputzen!!!), und wenn sie kaputt sind bringe ich sie zum Schuster. So hatte ich auch diese Woche mal wieder 2 Paar dort, und zwar meine „privaten Winterschuhe“ und „meine privaten Sommerschuhe“. Ich habe um meinen Bedarf zu reduzieren und somit noch weniger zu kaufen auch auf Uniform Schuhe umgestellt. Zwar habe ich auch noch viele andere Paare (die ich halt schon ewig hab), aber die trag ich dann zu „besonderen Anlässen“. In beide Schuhe habe ich 35 Euro investiert, und so kann ich sie mindestens nochmal eine Saison tragen.

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Müllvermeidung

gemacht für die Ewigkeit

2. Mai 2017

Mir hat heute jemand erzählt, dass ihr Kühlschrank kaputt wäre. Nach nur 9 Jahren Betriebsdauer. Der letzte hätte 25 Jahre gehalten…

Da habe ich an die Glühbirne von Livermore denken müssen. Habt ihr davon schon mal etwas gehört? In einer Feuerwehrwache in den USA brennt seit den 1890 Jahren eine Glühbirne. Sie brennt somit nun schon seit über 120 Jahren ununterbrochen (von 2 kleineren Ausfällen abgesehen). https://de.wikipedia.org/wiki/Centennial_Light  Sie wird als Beweis für „geplante Obsoleszenz“ gesehen, also dafür, dass Hersteller ihre Produkte heutzutage mit einem geplanten „nicht funktionieren“ ausstatten, um so einen regelmässigen Bedarf zu erzeugen.

Getreu dem Motto „nach mir die Sinnflut“ erhöhen wir den Müllberg den wir hinterlassen. Eine Denkweise, die die Menschen früher nicht kannten. Das erfahre ich auch täglich im Gebrauch der antiken Möbel die ich besitze. Sie sind so stabil und praktisch (und teilweise nicht auseinanderbaubar!), sie sind wirklich gemacht für die Ewigkeit. Ich glaube solche Artikel gibt es auch heute noch, wir müssen uns aber die Mühe machen danach zu suchen. Ob es bei Elektroartikel allerdings auch diese Alternativen gibt…? Ich befürchte nicht. Oder welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

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Allgemein

die Macht der Gewohnheit

1. Mai 2017

Es ist so schwer Gewohnheiten zu ändern. Das fällt mir immer wieder bei meinen Reisen auf (Achtung, jetzt geht es um den Toilettenbesuch!). Also, in den meisten Ländern in die ich reise darf man das benutzte Toilettenbesuch nicht in die Toilette werfen, sondern in extra große Mülleimer die neben der Toilette stehen. Ich vergesse das fast immer! Ich denke noch „jetzt denk ich aber dran“ und wenn ich raus laufe fällt mir auf, dass ich es wieder in die Toilette geworfen habe. Mir wäre aber ohne dieses Erlebnis gar nicht bewusst geworden, dass ich extrem so unflexibel bin. Und wahrscheinlich ja noch im Bezug auf ganz arg viele andere Dinge wie z.B. mein Einkaufverhalten oder Essverhalten. Ich werde mal versuchen mich besser zu reflektieren. Mal sehen was mir auffällt…!

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