Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Müllvermeidung

gemacht für die Ewigkeit

2. Mai 2017

Mir hat heute jemand erzählt, dass ihr Kühlschrank kaputt wäre. Nach nur 9 Jahren Betriebsdauer. Der letzte hätte 25 Jahre gehalten…

Da habe ich an die Glühbirne von Livermore denken müssen. Habt ihr davon schon mal etwas gehört? In einer Feuerwehrwache in den USA brennt seit den 1890 Jahren eine Glühbirne. Sie brennt somit nun schon seit über 120 Jahren ununterbrochen (von 2 kleineren Ausfällen abgesehen). https://de.wikipedia.org/wiki/Centennial_Light  Sie wird als Beweis für „geplante Obsoleszenz“ gesehen, also dafür, dass Hersteller ihre Produkte heutzutage mit einem geplanten „nicht funktionieren“ ausstatten, um so einen regelmässigen Bedarf zu erzeugen.

Getreu dem Motto „nach mir die Sinnflut“ erhöhen wir den Müllberg den wir hinterlassen. Eine Denkweise, die die Menschen früher nicht kannten. Das erfahre ich auch täglich im Gebrauch der antiken Möbel die ich besitze. Sie sind so stabil und praktisch (und teilweise nicht auseinanderbaubar!), sie sind wirklich gemacht für die Ewigkeit. Ich glaube solche Artikel gibt es auch heute noch, wir müssen uns aber die Mühe machen danach zu suchen. Ob es bei Elektroartikel allerdings auch diese Alternativen gibt…? Ich befürchte nicht. Oder welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

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Allgemein

die Macht der Gewohnheit

1. Mai 2017

Es ist so schwer Gewohnheiten zu ändern. Das fällt mir immer wieder bei meinen Reisen auf (Achtung, jetzt geht es um den Toilettenbesuch!). Also, in den meisten Ländern in die ich reise darf man das benutzte Toilettenbesuch nicht in die Toilette werfen, sondern in extra große Mülleimer die neben der Toilette stehen. Ich vergesse das fast immer! Ich denke noch „jetzt denk ich aber dran“ und wenn ich raus laufe fällt mir auf, dass ich es wieder in die Toilette geworfen habe. Mir wäre aber ohne dieses Erlebnis gar nicht bewusst geworden, dass ich extrem so unflexibel bin. Und wahrscheinlich ja noch im Bezug auf ganz arg viele andere Dinge wie z.B. mein Einkaufverhalten oder Essverhalten. Ich werde mal versuchen mich besser zu reflektieren. Mal sehen was mir auffällt…!

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Allgemein

Das lohnt sich!

30. April 2017

Vergangenes Wochenende war ich im Textilmuseum St. Gallen und habe die Ausstellung „Fast Fashion“ besucht.

http://www.textilmuseum.ch/fast-fashion/

Sie ist eine gelungene Mischung aus Fakten, Kunst, Provokation und Unterhaltung. Sie regt definitiv zum Nachdenken an, und das ist gut so!

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.7. Wenn Ihr also ein schönes Ausflugsziel im Sommer sucht, kann ich euch eine Fahrt nach St. Gallen sehr empfehlen. Um die Ausstellung „durchzuarbeiten“ benötigt man 2-3 Stunden.

Mich hat auch gefreut, daß ich den Großteil der präsentierten Fakten schon kannte, sprich ich bin mit meiner Recherche gut unterwegs.

 

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Allgemein

Lieferservice

29. April 2017

Ich spiele ja schon lange mit dem Gedanken mal eine Gemüsekiste auszuprobieren. Der Lieferdienst von B2 bietet im Lieferservice nicht nur Obst und Gemüse an, sondern auch Milchprodukte, Fleisch usw. Ich glaube das werde ich mal ausprobieren und Euch dann natürlich berichten. Übrigens hat B2 eine Befragung durchgeführt und die Kunden können jetzt wählen ob die Bio Kiste innen mit Plastik oder Papier ausgeschlagen werden soll. Oder gar nicht. Leider wählen die meisten Kunden Plastik. Schade!

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Allgemein

zufrieden? glücklich?

28. April 2017

Freu dich, wenn du einen Glückstag hast. Und wenn du einen Unglückstag hast, dann denke daran: Gott schickt dir beide, und du weißt nicht, was als Nächstes kommt. Prediger 7, 14

Dieser Bibelspruch hat mir heute gut getan. Und mich daran erinnert, dass ich Glückstage, gute Tage, nicht selbstverständlich nehmen will, sondern mich darüber freuen möchte und dankbar dafür sein möchte.

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Müllvermeidung

nochmal spülen, jetzt aber: die Maschine

27. April 2017

Was ich übrigens schon seit Jahren vermeide zu kaufen um Müll zu sparen, sind Artikel die einzeln in Plastik verpackt sind, z.B. Spülmaschinentabs. Ich kaufe Pulver (ja, leider in Plastik), und nehme viel weniger wie vom Hersteller angegeben, nämlich nur einen halben Esslöffel, sprich das Fach, in das das Mittel reinkommt ist etwa zu einem Viertel voll.

Um darüberhinaus noch Strom und Wasser zu sparen läuft die Spülmaschine hauptsächlich mit dem 30 Grad Programm (von Hand nimmt man ja auch nicht viel heisseres Wasser) und ich drücke die „nur zur Hälfte voll Taste“. Die Maschine läuft dann nur 30 Minuten, es wird aber alles gut sauber!

 

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