Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Kauf ein Schwein

5. Juni 2018

Ich sag ja immer dass ich Vegetariern bin. Eigentlich ist das aber so nicht richtig. Denn hin und wieder esse ich gerne Bio Fleisch, allerdings selten, denn es ist ja sehr teuer. Also bin ich Flexitarierin.

Nun habe ich kürzlich von Kauf ein Schwein oder Kauf ne Kuh gehört und finde die Idee und die Umsetzung super. Die Idee heißt crowdbutching, auf deutsch soviel wie Sammelschlachtung. Das heißt, Menschen die gerne Fleisch essen möchten kaufen gemeinsam ein Tier, und dieses Tier wird dann geschlachtet. Konkret heißt das: Im Internet bestellt und zahlt man, wenn genügend Käufer zusammen sind wird das Tier geschlachtet und an die Käufer ausgeliefert. Es wird somit nur geschlachtet wenn konkreter Bedarf besteht. Kauf ein Schwein oder Kauf ne Kuh ist es wichtig, dass die Tiere bei Bauern aufwachsen denen das Tierwohl am Herzen liegt, die Tiere „wertschätzend“ geschlachtet werden (also in kleinen Metzgereien und nicht in Großschlachthäusern) und dass das ganze Tier verwendet wird (und nicht nur die Filetstückchen und der Rest weg geschmissen wird). Die Welt hat hier kürzlich über das Prinzip crowdbutching und 2 Anbieter berichtet. Vor einigen Wochen haben wir ein Fleischpaket bestellt, das diese Woche geliefert wird. Ich bin sehr gespannt, wie wir damit zurecht kommen 3,6 kg Fleisch in der Tiefkühltruhe zu haben, wie lange es dauert bis alles verbraucht ist, wie es schmeckt, ob ich Lust habe öfter Fleisch zu essen usw…. Ich werde Euch dann berichten wie es uns mit unserem Schwein geht!

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chinesische Gedanken

31. Mai 2018

Ich hatte euch hier ja kürzlich erzählt, dass ich nach China reise und überlegt ob es meine Gedanken über Plastikmüll wohl beeinflussen wird. Also, die China Reise hat mich tatsächlich sehr beschäftigt, allerdings nicht hinsichtlich des Mülls. Mir ist nicht sehr bewusst aufgefallen, dass viel mehr Müll als bei uns erzeugt wird, und was mir positiv aufgefallen ist, ist wie sauber es in der Stadt war. Ich war in Shanghai, und im Gegensatz zu vielen anderen größeren und kleineren Städten die ich im Ausland besuche war es auffallend sauber. Es waren aber auch ständig Menschen unterwegs, die aufgeräumt und Müll aufgesammelt haben. Das finde ich super, denn der aufgesammelte Müll wird hoffentlich „ordentlich“ entsorgt (wahrscheinlich in Müllverbrennungsanlagen verbrannt) und landet somit nicht im Meer.

Was mich aber sehr beschäftigt hat waren Gedanken die ausgelöst wurden durch die unfassbare Größe der Stadt und somit der Anzahl an Menschen die dort leben. Shanghai ist eine der größten Städte der Welt (nach Tokio-Yokohama und Delhi die 3. größte mit fast 24 Millionen Einwohnern, im Vergleich Berlin hat 3,6 Millionen Einwohner, Deutschland 82,5 Millionen), und an einem Abend den ich Downtown verbracht habe (Spaziergang die Nanjing Straße runter bis zum Bund, Blick vom Bund Richtung Pudong),  habe ich mehr Gesichter gesehen als zu Hause in 4 Wochen. Oder anders ausgedrückt: Menschenmassen. Überall Menschen ohne Ende: In der U-Bahn, auf den Straßen, auf Elektrorollern, zu Fuß, in Geschäften…

Und die Gedanken die sich mir aufgedrängt haben waren: Wie ist das logistisch zu bewältigen, wie werden diese Menschenmassen versorgt, und die Überbleibsel entsorgt? Wie kann genug Nahrung produziert und herbei geschafft werden um so viele Menschen die auf so kleinem Raum leben zu ernähren? Und unter welchen Umständen werden diese Massen an Nahrungsmitteln wohl erzeugt?

Schwierige Fragen, die China die letzten 40 Jahre versucht hat mit der Ein-Kind-Politik zu beantworten, die zu menschenverachtenden und schmerzhaften Erfahrungen geführt hat. Diese Betrachtungsebene wirft noch schwierigere Fragen auf….

Für mich war die Reise mal wieder ein Grund für tiefe Dankbarkeit für das Leben das ich führe und hat mir ein weiteres Mal Gnade vor Augen geführt.

Anbei noch 2 gegensätzliche Bilder, einmal ein wunderbarer Park mitten in Shanghai und das andere der Blick vom Bund nach Pudong.

 

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müde und verwirrt

27. Mai 2018

An manchen Tagen denke ich „Ich muß heute noch bloggen“. Ich bin sozusagen manchmal „Blog-müde“.

Eine liebe Freundin meinte zu mir kürzlich „Du bist nicht der Sklave deines Blogs“. Das hat mich zum nachdenken gebracht. Was spricht dagegen weniger zu bloggen? Nicht jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen und 3 mal in der Woche einen „richtigen“ Blogbeitrag? Ganz verschiedene Gründe hielten mich bisher davon ab etwas zu verändern: 1.: Wenn ich etwas mache, dann will ich es „richtig“ machen, und 2.: über 2000 Blog Besucher im Monat (manchmal weit mehr).

Ich freu mich riesig, dass mein Blog so gut ankommt, und ich so viele Leser habe. Ich finds klasse, dass es so viele Menschen gibt, die sich für ein nachhaltigeres Leben interessieren. Und Euch Blogbesucher wollte ich nicht enttäuschen.

Ich möchte aber auch selbstachtsam sein. Darauf hören was mir gut tut. Zeit verbringen so wie es mir gut tut. Und da gehört bloggen dazu. Und viele andere Dinge auch. Aber ich möchte frei sein in dem was ich entscheide und tue. Ich will nicht bloggen „müssen“. Und darum werde ich die Häufigkeit und Regelmässigkeit meiner Blogbeiträge ändern. Was das konkret heißt weiß ich heute noch nicht. Vielleicht 3 Blogbeiträge die Woche? Vielleicht 4? Ich weiß es noch nicht. Wir (ihr und ich) werden sehen…

Gleichzeitig verwirrt mich momentan die DSVGO und ich lese von vielen Blogs, die ihre Seite offline nehmen aus Angst gegen die DSVGO zu verstoßen. Ich weiß nicht, was ich noch darf und was nicht, und was die Konsequenzen sind. Wie ich mit dieser Verwirrung umgehe weiß ich Stand heute aber noch nicht…

Vielen Dank auf jeden Fall für Eure Treue und Euer Interesse und oft auch Euer Feedback (auf ganz unterschiedliche Weise). Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin immer wieder vorbei schaut!

 

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der sicherste und schönste Ort der Welt :-)

25. Mai 2018

Hier hatte  ich euch im März meine Gedanken zum „Wohlfühlfaktor“ Deutschland mitgeteilt.

Heute geh ich hier noch etwas mehr ins Detail. Und zwar zeige ich Euch heute einen Zeitungsartikel der mich kürzlich sehr angesprochen hat, und ich will mit euch die Kriminalstatistik 2017 ein bisschen anschauen.

Also, der Landkreis Tuttlingen, in dem ich, und viele meiner Leserinnen und Leser leben ist laut der Zeitschrift Focus der 3. „beste“ Landkreis in Deutschland! Die Kriterien die Focus hierzu bewertet hat sind Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten, Einkommen und Attraktivität und Lebensqualität. Vor Tuttlingen liegen nur München und Ebersberg. Und nach Tuttlingen kommen die Landkreise Erlangen-Höchstadt und dann unser Nachbarlandkreis Rottweil. Hier findet ihr den Artikel.

Und dann möchte ich in diesem Zusammenhang noch einen Blick in die aktuelle Kriminalstatistik werfen. Diese wurde am 11. Mai 2018 veröffentlicht und kann auf der Homepage des BKA runter geladen werden.

Hier seht ihr die Übersicht:

2017 gab es also weniger Straftaten als 2016. Und in dem Bericht kann man auch die Summe der Straftaten nach Bundesländern sehen, da gehört Baden-Württemberg zu den Bundesländern mit am wenigstens Straftaten pro Bewohner. Also, so schön und so sicher und so gut wie bei uns ist, es bewiesenermaßen fast nirgends auf der Welt. Ausser in München und Ebersberg… 🙂

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