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Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung 1

17. September 2017

Mir ist es wichtig mich nachhaltig anzuziehen. Darum trag ich in meinem beruflichen Alltag jeden Tag das gleiche Outfit. Dadurch muss ich nichts neues kaufen und verschwende keine Ressourcen. Es hat aber auch noch viele weitere Vorteile. Ich verstehe aber, dass nicht jeder so extrem ist. Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten nachhaltig mit seiner Kleidung umzugehen. In den nächsten Wochen werde ich immer wieder Tipps bloggen. Heute also Teil 1:

Geht sorgfältig mit Eurer vorhandenen Kleidung um.

Diese Teile wurden eh schon produziert, es ist gut, wenn ihr sie lange tragen könnt. Und die Teile die ihr gerne anhabt und euch darin wohl fühlt, sind die die ihr ja auch noch lange behalten wollt. Dabei hilft, wenn ihr die Teile gut behandelt, also ihnen ausreichend Platz im Schrank gebt, damit sie nicht verdrücken. Darüberhinaus empfehle ich Knöpfe gleich frisch anzunähen bevor sie abfallen. Sind sie erst weg findet ihr nie wieder einen passenden, und müsst womöglich das ganze Teil weg schmeißen. Entfernt Flecken so schnell wie möglich, damit sie noch gut rausgehen (ich empfehle Gallseife), aber wascht grundsätzlich nur so oft wie es wirklich nötig ist (jeder Waschgang schadet der Wäsche) und nur so lang und so heiß wie nötig.

Ich hoffe mit diesen Tipps habt ihr lange Freude an Eurer vorhandenen Kleidung!

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die lange Reise einer Jeans

13. September 2017

Habt ihr Euch schon mal überlegt wo eure Kleidung denn überall schon war bevor sie zu Euch kam?

Anbei mal ein Beispiel einer Jeans:

Kasachstan – Baumwollanbau, Bangladesch – Garnspinnerei, Taiwan – Weberei, Tunesien – Färberei, Bulgarien – Stoffveredelung, China – Näherei, Griechenland – Jeansveredelung, Westeuropa – Verkauf

Ich denke nach so einer langen Reise hat die Jeans echt verdient, dass wir sie lange wertschätzen und tragen und pflegen!

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Tomaten aus Spanien

8. September 2017

Kauft ihr Tomaten aus Spanien? Mir war bisher nicht klar unter welchen Umständen in der Region Almeria Tomaten produziert werden.

In der Wüste Südspanien gibt es klimatisch optimale Bedingungen zur Gemüseproduktion (bis auf das fehlende Wasser, dass aus hunderten Kilometern Entfernung kommt…) und so gibt es dort heute Plastikgewächshäuser so weit das Auge reicht.

Mit verheerenden Folgen für die dortige Umwelt, und somit letzen Endes für uns alle, z.B. dadurch, dass der Müll nicht richtig entsorgt wird, anbei ein Bild eines kaputten Gewächshauses…

Hierzu lege ich euch diesen Film ans Herz, der sich wirklich lohnt: https://youtu.be/LrEULLttTHY

Ich wünsche mir, dass es immer mehr Menschen gibt, die bereit sind Fairantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und sich über die Konsequenzen ihres Tuns klar sind…

Vielen Dank Sarah für die beeindruckenden Bilder!

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Ich geb auf!

6. September 2017

Und zwar im Hinblick auf Nutella!

Ich habe 2x selber Nutella gemacht. Und ja: es schmeckt nicht wie das Original. Das größte Problem war aber, dass es mir jedes mal im Kühlschrank schimmelt. Wir frühstücken normalerweise nur am Wochenende gemütlich, und somit dauert es ewig bis das Glas leer ist. Und darum fängt es dann an zu schimmeln bevor es leer ist. Mit normalem Nutella passiert das ja nicht, da es voller Konservierungsstoffe ist. Der Kompromiss ist jetzt, dass es nur zu besonderen Zeiten Nutella gibt, z.B. zum Urlaub und wir so unseren Nutella Konsum einschränken…

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das nachhaltigste Kleidungsstück

1. September 2017

Was ist das nachhaltigste Kleidungsstück?

Das T-Shirt aus Bio Baumwolle? Oder die Schuhe aus alten PET-Flaschen? Oder die Hose die von fair behandelten Nähern genäht wurde? Oder das Kleid das komplett in Deutschland produziert wurde?

Das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, das nicht produziert wird! Den nur das benutzt keine Ressourcen. Wir, die Konsumenten, also Du und ich, wir bestimmen was produziert wird, durch unseren Kauf, oder eben durch unseren Verzicht!

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Am achten Tag

20. August 2017

Ich lese momentan das Buch „Am achten Tag – Eine Reise in das Zeitalter des Menschen“ von Gaia Vince. Gaia Vince ist eine britische Journalistin die heute als Freelancerin z.B. für BBC Online oder die deutsche Zeit schreibt. Ihr Sachbuch erzählt an vielen Beispielen wie sich die Erde unter dem Klimawandel, des Artensterbens usw. verändert, wie der Mensch damit umgeht und wie die Zukunft des Lebens auf der Erde aussehen kann. Für dieses Buch kündigte sie ihren Job und reiste sie 2 Jahre lang in viele verschiedenen Länder der Erde um mit Menschen zu sprechen und ihre Lebenssituation zu verstehen. Das Buch hat 2015 den „Royal Society Prize for Science Books“ in England gewonnen, damit war sie die erste weibliche Autorin die diesen Preis gewonnen hat. Sie sagt: „Die Menschheit sieht sich der größten Herausforderung seit 10.000 Jahren gegenüber. Und ich bin losgezogen, um zu entdecken, ob und wie unsere Spezies überleben wird.“

Das Buch beschäftigt mich schwer. Es ist teilweise so deprimierend, dass ich es gerne aus der Hand legen möchte, und lieber einen Roman oder Krimi lesen will. Andererseits ist es so voller bewundernswerter Menschen, die nicht nur das beste aus ihrer Lage machen, sondern die Welt verbessern, dass es Mut weiter zu lesen und weiter nachhaltig zu leben (bzw. es zumindest jeden Tag zu versuchen).

Somit ein absolut empfehlenswertes Buch!

Die nächsten Wochen werde ich an den Tagen, an denen ich keinen ausführlichen Blogartikel schreibe, sondern lediglich Zitate oder Denkanregungen poste (also Montags, Dienstags, Donnerstags, Samstags) immer wieder Ausschnitte aus dem Buch posten. Da könnt ihr Euch schon mal drauf freuen! 🙂

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Müllvermeidung | Tutorials

Flüssigseife selber herstellen

4. August 2017

Heute kommt für Euch ein Tutorial bei dem ich zum ersten Mal wirklich sicher bin, dass ich durch das Selbermachen Müll gespart habe! Und zwar habe ich Flüssigseife selber gemacht.

Zutaten: 1 Biokernseife 100g, 1000ml Wasser

Ich habe im Bio Laden eine Kernseife gekauft (ich glaub sie hat 0,89 € gekostet) die in Pappe verpackt war.

Die Seife wird mit einer Gemüse/Käsereibe geraspelt.

800ml Wasser kochen, die Seife langsam löffelweise hinzugeben, mit dem Schneebesen unterrühren, dabei weiter kochen und ständig kräftig rühren.

So sah es bei mir aus als alle Seife drin war.

Nun die nächsten 15 Minuten immer wieder umrühren und dann 3 Stunden stehen lassen. Dann nochmal kräftig umrühren. Mir kam sie dann zu dickflüssig vor und ich habe nochmal 200ml kochendes Wasser reingerührt.

Dann 24 Stunden stehen lassen, am besten mit Warnhinweis für Mitbewohner/Familie/Gäste usw… 🙂

Am nächsten Tag sah es so aus.

Dann nochmal kräftig durchrühren und dann mittels Trichtern in die leeren, gereinigten Seifenspender füllen.

Bei mir ergab es letzten Endes ca. 900 ml Flüssigseife. Sie funktioniert wie gekaufte Flüssigseife, ist allerdings etwas zähflüssiger, kommt also etwas schwerer aus dem Spender. Vielleicht sollte ich nächstes Mal 1100ml Wasser nehmen. Probierts doch mal auch mal aus und berichtet mir von Eurer Seifenküche!

 

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Bio Bananen

23. Juni 2017

Seit ich auf meine Ernährung achte und versuche Müll zu vermeiden ess ich Bananen. Da ich den Geschmack nicht mag hab ich die ersten 38 Jahre meines Lebens keine Bananen gegessen, aber die göttlich geniale Verpackung hat mich jetzt überzeugt. Beim Einkauf bei EDEKA sind mir Idene Bananen aufgefallen, die damit beworben werden, dass der Kauf behinderte Kinder unterstützt. Das Nachlesen auf der Homepage hat mich nicht wirklich überzeugt ob hier einmalig eine Unterstützung geflossen ist, oder ob es sich um ein längerfristiges Projekt handelt. Aus diesem Grund hatte ich EDEKA angeschrieben und nachgefragt. Die Antwort findet ihr anbei. Ich werde weiterhin, wenn ich keine Zeit hab in den Bio Laden zu gehen, Bananen im Edeka kaufen.

Sehr geehrte Frau Reif,

mir wurde Ihre Anfrage aus dem Kundenkontaktcenter weitergeleitet.

Sie haben nach unseren IDENE-Bananen gefragt. Zuerst einmal herzlichen Dank für Ihr Interesse an diesem Projekt, das mir selbst sehr am Herzen liegt.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen:

1. Qualität. 
Die IDENE-Bananen sind Bio BananenElementare Bestandteile im biologischen Anbau sind u. a. :
 
· Keine Verwendung chemischer synthetischer Pflanzenschutzmittel
· Verzicht auf synthetische Düngemittel
· Kein Einsatz von genetisch veränderten Pflanzen
· Ressourcenschutz, d. h. u. a. auch ein effizienter Nutzen von Wasser  (Wassermanagement)
· Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit
· Einsatz von Nützlingen
· Pflanzungen zur Erhaltung der Biodiversität
 
U. a. dienen zur Kontrolle der Einhaltung eine regelmäßige Überprüfung der Ware durch Laboranalysen, alle im Prozess beteiligten sind Bio-Zertifiziert und müssen diese Zertifizierungen auch jährlich aktualisieren. 
Diese Aktualisierungen werden von neutral unabhängigen Stellen durchgeführt.

2. Das Projekt
Bei dem Projekt, das wir mit dieser Banane unterstützen, handelt es sich um eine Schule für behinderte Kinder. Das haben Sie sicher schon auf unserer Website gelesen. Wir haben dort verschiedene Gebäude finanziell unterstützt und auch schon viele nachträgliche Investitionen übernommen. U. a. haben wir einen Bewegungspool und eine Küche finanziert. Im Moment tragen wir zu den laufenden Kosten bei. Diese sind die Lehrer und Therapeuten oder einfach nur ein Essen für die Kinder.
Ich selbst war schon zwei Mal in der Schule um zu prüfen, ob auch alle Gelder richtig verwendet werden und ob es den Kindern gut geht. Das kann ich alles nur bestätigen. Auch unser Lieferant für die Bananen ist mehrmals im Jahr vor Ort und besucht regelmäßig die Kinder. Wir wissen also sehr genau, was mit dem Geld passiert und vor allem, dass etwas passiert.

Das Projekt wird auch weiter bestehen bleiben. Im letzten Jahr habe wir zusätzlich mit der Unterstützung einer Schule in Haiti begonnen. Auch dort wird unser Geld dringend benötigt.

Sie sehen also, das Projekt lebt und wird auch noch lange weiter leben.

Freundliche Grüße

Michaela Meyer
Geschäftsbereichsleitung 
Nachhaltigkeit

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH

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Müllvermeidung

Mikroplastik in Kosmetika

13. Juni 2017

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal über Mikroplastik in unserem Trinkwasser gelesen habe, habe ich sofort Peelings aus meinem Bad verbannt. Seither benutze ich einfach einen Peeling Handschuh. Allerdings ist noch in viel mehr Kosmetik Mikroplastik drin. Das war mir gar nicht so bewusst. Aber zuerst mal, was ist Mikroplastik eigentlich, und warum ist es so gefährlich:

Unterschieden werden 2 Arten von Mikroplastik. Einmal welches bewusst erzeugt wird, z.B. für Kosmetik, und welches das durch den Zerfall von Plastikmüll entsteht. Wie jedes Plastik benötigt auch Mikroplastik hunderte von Jahren um zu verrotten. Mikroplastik ist heute in allen Bereichen der Umwelt nachweisbar. Ob im Trinkwasser, Sprudel, Bier, Honig aber auch in Wasserlebewesen wie Muscheln, Krebsen und Fischen. Schon 2013 bestand mancher Meeresstrand aus bis zu 3% Mikroplastik. Und Plastik enthält nun mal Weichmacher, welche krebserregend und giftig sind…

In Kosmetika wird Mikroplastik verwendet um einen mechanischen Reinigungseffekt zu erzeugen. Allerdings nicht nur in Peelings, sondern auch in Duschgel, Shampoo, Sonnencreme, Lippenstiften usw. Auf Utopia.de gibt es einen schnell lesbaren Artikel hierzu.

Beim Kauf von Kosmetika solltet ihr um Mikroplastik zu vermeiden bei der Inhaltsangabe auf folgende Abkürzungen achten: PE (Polyethylen), PP (Polypropylen), PET (Polyethylenterephthalat), Nylon-12, Nylon-6, PUR (Polyurethan), EVA (Ethylen-Vinylacetat-Copolymere), AC (Acrylates Copolymer), ACS (Acrulytes Crosspolyer), P-7 (Polyquaternium-7). Quelle: BUND

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