Allgemein | Müllvermeidung

Bio Bananen

23. Juni 2017

Seit ich auf meine Ernährung achte und versuche Müll zu vermeiden ess ich Bananen. Da ich den Geschmack nicht mag hab ich die ersten 38 Jahre meines Lebens keine Bananen gegessen, aber die göttlich geniale Verpackung hat mich jetzt überzeugt. Beim Einkauf bei EDEKA sind mir Idene Bananen aufgefallen, die damit beworben werden, dass der Kauf behinderte Kinder unterstützt. Das Nachlesen auf der Homepage hat mich nicht wirklich überzeugt ob hier einmalig eine Unterstützung geflossen ist, oder ob es sich um ein längerfristiges Projekt handelt. Aus diesem Grund hatte ich EDEKA angeschrieben und nachgefragt. Die Antwort findet ihr anbei. Ich werde weiterhin, wenn ich keine Zeit hab in den Bio Laden zu gehen, Bananen im Edeka kaufen.

Sehr geehrte Frau Reif,

mir wurde Ihre Anfrage aus dem Kundenkontaktcenter weitergeleitet.

Sie haben nach unseren IDENE-Bananen gefragt. Zuerst einmal herzlichen Dank für Ihr Interesse an diesem Projekt, das mir selbst sehr am Herzen liegt.

Gerne beantworte ich Ihre Fragen:

1. Qualität. 
Die IDENE-Bananen sind Bio BananenElementare Bestandteile im biologischen Anbau sind u. a. :
 
· Keine Verwendung chemischer synthetischer Pflanzenschutzmittel
· Verzicht auf synthetische Düngemittel
· Kein Einsatz von genetisch veränderten Pflanzen
· Ressourcenschutz, d. h. u. a. auch ein effizienter Nutzen von Wasser  (Wassermanagement)
· Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit
· Einsatz von Nützlingen
· Pflanzungen zur Erhaltung der Biodiversität
 
U. a. dienen zur Kontrolle der Einhaltung eine regelmäßige Überprüfung der Ware durch Laboranalysen, alle im Prozess beteiligten sind Bio-Zertifiziert und müssen diese Zertifizierungen auch jährlich aktualisieren. 
Diese Aktualisierungen werden von neutral unabhängigen Stellen durchgeführt.

2. Das Projekt
Bei dem Projekt, das wir mit dieser Banane unterstützen, handelt es sich um eine Schule für behinderte Kinder. Das haben Sie sicher schon auf unserer Website gelesen. Wir haben dort verschiedene Gebäude finanziell unterstützt und auch schon viele nachträgliche Investitionen übernommen. U. a. haben wir einen Bewegungspool und eine Küche finanziert. Im Moment tragen wir zu den laufenden Kosten bei. Diese sind die Lehrer und Therapeuten oder einfach nur ein Essen für die Kinder.
Ich selbst war schon zwei Mal in der Schule um zu prüfen, ob auch alle Gelder richtig verwendet werden und ob es den Kindern gut geht. Das kann ich alles nur bestätigen. Auch unser Lieferant für die Bananen ist mehrmals im Jahr vor Ort und besucht regelmäßig die Kinder. Wir wissen also sehr genau, was mit dem Geld passiert und vor allem, dass etwas passiert.

Das Projekt wird auch weiter bestehen bleiben. Im letzten Jahr habe wir zusätzlich mit der Unterstützung einer Schule in Haiti begonnen. Auch dort wird unser Geld dringend benötigt.

Sie sehen also, das Projekt lebt und wird auch noch lange weiter leben.

Freundliche Grüße

Michaela Meyer
Geschäftsbereichsleitung 
Nachhaltigkeit

EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH

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Müllvermeidung

Mikroplastik in Kosmetika

13. Juni 2017

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal über Mikroplastik in unserem Trinkwasser gelesen habe, habe ich sofort Peelings aus meinem Bad verbannt. Seither benutze ich einfach einen Peeling Handschuh. Allerdings ist noch in viel mehr Kosmetik Mikroplastik drin. Das war mir gar nicht so bewusst. Aber zuerst mal, was ist Mikroplastik eigentlich, und warum ist es so gefährlich:

Unterschieden werden 2 Arten von Mikroplastik. Einmal welches bewusst erzeugt wird, z.B. für Kosmetik, und welches das durch den Zerfall von Plastikmüll entsteht. Wie jedes Plastik benötigt auch Mikroplastik hunderte von Jahren um zu verrotten. Mikroplastik ist heute in allen Bereichen der Umwelt nachweisbar. Ob im Trinkwasser, Sprudel, Bier, Honig aber auch in Wasserlebewesen wie Muscheln, Krebsen und Fischen. Schon 2013 bestand mancher Meeresstrand aus bis zu 3% Mikroplastik. Und Plastik enthält nun mal Weichmacher, welche krebserregend und giftig sind…

In Kosmetika wird Mikroplastik verwendet um einen mechanischen Reinigungseffekt zu erzeugen. Allerdings nicht nur in Peelings, sondern auch in Duschgel, Shampoo, Sonnencreme, Lippenstiften usw. Auf Utopia.de gibt es einen schnell lesbaren Artikel hierzu.

Beim Kauf von Kosmetika solltet ihr um Mikroplastik zu vermeiden bei der Inhaltsangabe auf folgende Abkürzungen achten: PE (Polyethylen), PP (Polypropylen), PET (Polyethylenterephthalat), Nylon-12, Nylon-6, PUR (Polyurethan), EVA (Ethylen-Vinylacetat-Copolymere), AC (Acrylates Copolymer), ACS (Acrulytes Crosspolyer), P-7 (Polyquaternium-7). Quelle: BUND

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Einmischen | Müllvermeidung

Verbesserungsvorschlag II

30. Mai 2017

Ich habe schon wieder einen Verbesserungsvorschlag eingereicht…

Und zwar haben wir eine neue Vorlage für unsere Firmen PowerPoint Präsentation. Und diese hat nicht mehr wie bisher, einen weißen Hintergrund, sondern einen leicht grauen Farbverlauf. Sprich, wenn man die Präsentation ausdruckt wird mehr Druckfarbe benutzt als bisher. Und bei uns werden SEHR viele Präsentationen gemacht, und diese SEHR häufig ausgedruckt…

Mein Vorschlag den Hintergrund wieder weiß zu machen wurde zwar leider abgelehnt (aufgrund der corporate identity), allerdings hatte ich ein offenes und motivierendes Telefonat mit unserem Leiter Unternehmenskommunikation und dadurch eine Idee für einen anderen, umfassenderen Verbesserungsvorschlag… 🙂 Ich halte euch auf dem Laufenden…

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Müllvermeidung

thermische Verwertung

24. Mai 2017

Thermische Verwertung ist der politisch korrekte Ausdruck für Müllverbrennung. Klingt doch super, und gar nicht schlimm…

Mal ein paar Fakten: 50% unseres Mülls werden verbrannt, die Energie wird zwar genutzt, allerdings ist der Heizwert schwierig zu berechnen, da er von der Müllmischung abhängt. Klar ist aber, dass nur ein Teil derjenigen Energie wieder gewonnen wird, die in den Rohstoffen der Ausgangsprodukte steckte und bei deren Herstellung benötigt wurde. Und, selbst bei der Verbrennung bleibt logischer Weise etwas übrig, nämlich Asche und Schlacke. 2002 wurden in den deutschen Müllverbrennungsanlagen ca. 3,4 Millionen Tonnen Schlacke produziert, wovon nach der Schlackenaufbereitung noch 2,9 Millionen Tonnen übrig blieben. Und dann geht ja auch noch einiges durch den Schornstein…

Ein Wahnsinn, den wir täglich uns, unserer Umwelt, unseren Nachfahren zumuten! Die Menge an Plastikmüll hat sich in Deutschland übrigens seit 1991 verdoppelt und Deutschland ist mit durchschnittlich 150kg Verpackungsmüll pro Kopf im Jahr Europameister!

https://de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung

Übrigens: ca. 8 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr in den Weltmeeren…

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Müllvermeidung

Ölivenöl anstatt Bodylotion

22. Mai 2017

Meine Bodylotion war leer, und ich wollte keine neue kaufen, weil es die ja nur in Plastikverpackung gibt. Im Internet hab ich gelesen, dass manche stattdessen Olivenöl nehmen, welches ja in Glasflaschen ist. Ich habe jetzt eine kleine Flasche gekauft (ich dachte eine kleine, damit nicht so viel kaputt ist, falls mir die Flasche im Bad auf die Fliesen fällt…) und einfach mal probiert. Und ich sag euch: Es ist super! Die Haut fühlt sich den ganzen Tag angenehm an, und mit der richtigen Dosierung (nicht zu viel!) gar nicht fettig. Und man riecht überhaupt nicht nach Olivenöl! Ich kann es somit nur empfehlen. Mir ist eingefallen, dass ich auf der Bühne noch so kleine Glas-Bügelflaschen habe (in denen ich an Weihnachten selbst gemachten Likör verschenke), da werde ich jetzt mal umfüllen, dann ist noch weniger kaputt falls es ein Malheur gibt… 🙂

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Allgemein | Müllvermeidung

das Gurken Dilemma

19. Mai 2017

Standet ihr auch schon einmal vor einem Gurken Dilemma? Ihr wollt eine Salatgurke kaufen aber es gibt folgendes Problem: Die Bio Gurken sind in Folie eingeschweisst. Also überlegt ihr: Konventionell hergestellte Gurke kaufen? Oder doch die Bio mit Plastikmüll? Ein Dilemma!

Wisst ihr was ich beschlossen habe: In dem Fall gibt es heute keine Salatgurke! 🙂

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Müllvermeidung

in die Tüte

9. Mai 2017

Heute musste ich mal wieder Papiertaschentücher kaufen. Das kam jetzt echt schon lange nicht mehr vor. Schon krass, wie ich merke, dass ich seit ein paar Wochen Stofftaschentücher benutze. Und ich hab mich da echt total dran gewöhnt! Die leere Umverpackung benutze ich gleich wieder als Mülltüte im Bad. Perfekt!

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Konsumverzicht | Müllvermeidung

Reparatur – grüne Schuhe

3. Mai 2017

Schuhe sind für mich ein echt schwieriges Thema. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Ich als Vegetarierin sollte eigentlich auch auf Leder verzichten. Das wäre zumindest logisch.
  2. Meinen Konsumverzicht, und somit das Tragen von hauptsächlich Second Hand Kleidung, kann ich bei Schuhen nicht ausleben, da es in meinem Second Hand Laden kaum Schuhe gibt.
  3. Beides würde dazu führen, dass ich „Bio“ Schuhe tragen sollte (da gibt es ja auch viele Marken), aber diese müsste ich entweder im Internet bestellen (was ich momentan ja auch vermeide, sondern lokal kaufe), oder sehr weit zum nächsten Händler fahren (was ich auch nicht möchte).

Darum kaufe ich seit ein paar Jahren lokal „gute“ Schuhe, sprich welche, die nicht nur eine Saison halten, wie z.B. Gabor oder Tamaris. Ja, ich weiss beide Marken produzieren unter schlechten Bedingungen und das Leder wurde mit „Gift“ gegerbt. Um aber trotzdem nachhaltig zu sein trage ich Schuhe dann eben lange, sprich ich pflege sie so gut es geht (ich hasse Schuheputzen!!!), und wenn sie kaputt sind bringe ich sie zum Schuster. So hatte ich auch diese Woche mal wieder 2 Paar dort, und zwar meine „privaten Winterschuhe“ und „meine privaten Sommerschuhe“. Ich habe um meinen Bedarf zu reduzieren und somit noch weniger zu kaufen auch auf Uniform Schuhe umgestellt. Zwar habe ich auch noch viele andere Paare (die ich halt schon ewig hab), aber die trag ich dann zu „besonderen Anlässen“. In beide Schuhe habe ich 35 Euro investiert, und so kann ich sie mindestens nochmal eine Saison tragen.

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