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Wen hättest Du gebraucht?

23. Juli 2018

Sei der Mensch, den Du in Deiner Jugend gebraucht hättest.

Diesen Spruch habe ich vor einigen Wochen gelesen, und er beschäftigt mich sehr. Wie gehts Dir damit?

Wen oder was hättest Du in Deiner Jugend gebraucht? Ich hätte in meiner Jugend gebraucht, dass öfter mal jemand zu mir sagt „Gut gemacht“, oder „Du schaffst das“, oder „darf ich Dir einen Rat geben“, und im beruflichen Umfeld eine Frau, die ich mir als Vorbild hätte nehmen können, und die mir eine Mentorin gewesen wäre.

Und gibt es in Deiner Umgebung Jugendliche oder junge Menschen die dich brauchen könnten? Fällt Dir konkret jemand ein?

Ich muß sehr oft in meinem beruflichen Alltag an diesen Satz denken und versuche gerade jungen Frauen gegenüber hilfsbereit und unterstützend gegenüber zu sein. Auch mein Engagement in unserem betrieblichen Frauennetzwerk hängt mit diesem Spruch zusammen, und ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. Also, nur Mut: Sei der Mensch, den Du in Deiner Jugend gebraucht hättest! 🙂

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Gewohnheiten

20. Juli 2018

Es gibt gute und schlechte Gewohnheiten. Oder in anderem Zusammenhang sagt man auch Routine. Eine Routine die mir gut tut ist, jeden Morgen das gleiche Gebet zu beten. Ich bete morgens Bonhoeffers Morgengebet, hier findet ihr es. Den Tag mit diesen alten und trotzdem aktuellen Worten zu beginnen tut mir gut, gibt mir Ruhe und Kraft. Das Gebet beinhaltet alles was mir wichtig ist. Morgens in Ruhe hin zu sitzen und zu beten strukturiert meinen Tag. Eine gute Gewohnheit.

Aber wie beginnt man eine Routine, oder manchmal möchte man ja auch eine schlechte Gewohnheit sein lassen. Wie macht man das?

Mir hilft hier das „wenn – dann Schema“. Ich verknüpfe die Gewohnheit mit etwas anderem. Also z.B. wenn ich morgens in die Küche gehe, dann bete ich. Wenn ich dann am ersten Morgen in die Küche gehe fällt mir ein „irgendwas wollte ich machen“. So kann man eine Gewohnheit einführen.

Habt ihr auch schon mal mit dem „wenn – dann Schema“ eine Gewohnheit begonnen oder aufgehört? Wie erfolgreich wart ihr damit?

 

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vorbildliche Fans

15. Juli 2018

So, nun ist die Fußball WM der Männer also auch bald wieder Geschichte. Ehrlich gesagt hat mich am meisten beeindruckt, dass es Fans gibt, die hinterher das Stadion aufräumen! Ja! In Japan ist das Tradition. Wenn man weg geht nimmt man einen Müllsack mit, um hinterher seinen Müll wieder mitnehmen zu können. Find ich super. In einem Beitrag hab ich gehört, dass das eben jeder so macht, und dass es deswegen für Kinder ganz selbstverständlich ist, und sie das eben von klein auf so lernen. Wow! Was hindert uns daran es ebenso zu machen? Na nichts, selbstverständlich! Wir müssen einfach nur unsere Gewohnheiten ändern. Das ist schwer, aber ist möglich. In einem Beitrag diese Woche werde ich mich noch mehr mit dem Thema Routine und Gewohnheiten beschäftigen.

Hier noch ein Link zu einem Film in dem Japaner das Stadion aufräumen.

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Transitzentren

13. Juli 2018

Ich schäme mich in einem der reichsten Länder der Erde zu leben, das solche menschenverachtenden Entscheidungen trifft. #Transitzentren #Seehofer #ichschämemich #ichbinwütend

Diesen Tweet habe ich am 3.7. geschrieben, als klar war, dass Hort Seehofer nicht abtritt, und er die Idee hatte Transitzentren einzurichten. Ich war wütend. Und ich hab mich geschämt. Und ich habe den Eindruck, dass es vielen Menschen so geht. Menschen die Flüchtlinge als Menschen ansehen, als gleichwertig, als hilfsbedürftig. Sind unsere Politiker von diesen Gedanken so weit davon entfernt? Wissen sie noch, wie die ganz normale Mittelschicht denkt und lebt? Ich spiele mit dem Gedanken Frau Merkel einen Brief zu schreiben. Einen Brief über meine Gefühle, Erfahrungen und Hoffnungen. Ein Brief mit dem Hashtag #ichschämemich

Mal sehen, ob ich diese Idee umsetze…

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Hallo, wie gehts?

11. Juli 2018

Diese Frage wird mir häufig gestellt, und oft frag ich mich dann: Will mein Gegenüber einfach nur höflich sein, oder interessiert es ihn/sie wirklich? Ihr kennt das sicher. Aber habt ihr Euch selbst auch schonmal gefragt: Wie gehts mir? Oder nimmst Du deinen Seelenzustand einfach hin? Oder nimmst Du gute Tage einfach hin, und an schlechten Tagen sprichst du darüber?

Mir ging es so, dass ich oft nur Augenmerk auf die schlechten Tage gelegt habe. Also die Tage, wo man am Abend sagt „Was für ein Scheißtag… ich bin froh, dass er vorbei ist!“. Kommt das eigentlich oft vor, oder sind die unbemerkten guten Tage häufiger? Und wie oft gibt es aussergewöhnlich tolle Tage?

Diese Fragen treiben mich seit ein paar Monaten um, und ich wollte mich näher damit beschäftigen. Darum habe ich seit ersten Januar jeden Tag in eine Excel Liste eingetragen. Es gab 5 Kategorien, von ganz toll zu ganz schlecht. Am Anfang habe ich jeden Tag bewertet und eingetragen, aber dann habe ich es oft vergessen, und die Excel Liste war wohl nicht das beste Tool dafür. Aber ich fand es hilfreich mir jeden Tag überlegen zu müssen „Wie gehts mir überhaupt?“. Seit einigen Wochen führe ich diese Statistik nun in einer App. Ich wäre überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass es noch mehr Menschen gibt, die sich diese Fragen stellen, und dass es eine App dafür gibt, aber auf Twitter hat jemand darüber berichtet und ich hab dann gleich nachgefragt. Nun trage ich also in eine App jeden Tag ein wie es mir geht, und klicke auf Aktivitäten dieses Tages. Die App wertet das dann aus. Ich finde es super interessant und es tut mir gut zu sehen, wie gut es mir geht! Kann ich also nur empfehlen.

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