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Wohlfühlgeräusch

9. Februar 2018

Etwas habe ich von meinem lieben alten Hund ja gelernt und übernommen. Nämlich das Wohlfühlgeräusch. Wenn er zur Ruhe kommt, entspannt, sich fallen lässt, macht er ein Geräusch. Eine Mischung aus Seufzer, Schnarcher, Schmatzer, Grunzer und Schnurrer (ja, er schnurrt manchmal beim kuscheln wie eine Katze). Und wenn ich dieses Geräusch hör weiß ich, dass es ihm gut geht, alle Bedürfnisse befriedigt sind, und er gleich selig einschlafen wird. Und ich habe begonnen dieses Geräusch vor dem einschlafen auch zu machen. Wenn ich im Bett das Buch oder das Handy weg lege und mich einkuschle mach ich dabei jetzt ein Wohlfühlgeräusch. Und seither schlaf ich viel besser ein! Wirklich. Probiers doch auch mal aus!

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weibliche Vorbilder 1 – Ada Byron Lovelace

7. Februar 2018

Kürzlich habe ich Euch hier ja gefragt, ob ihr weibliche Vorbilder habt. Also Frauen, die in ihrem Gebiet großes geleistet haben. Natürlich ist mir zuerst meine Mutter eingefallen. Eine starke Frau, die sich einmischt, handelt, Unrecht anspricht, hilfsbereit ist und immer eine pragmatische Lösung findet. Ok, aber nun häng ich mir ja kein Bild von meiner Mutter an den Schreibtisch…! Mein nächster Gedanke war „Angela Merkel“. Nicht nur, weil sie wie ich, jeden Tag das gleiche Outfit trägt, sondern auch, weil ich es bewundernswert finde wie sie jahrelang mir ihrer Art stoisch deutsche Bundeskanzlerin bleibt. Allerdings häng ich mir auch kein Bild von Angela Merkel an den Schreibtisch….

Und so begab ich mich auf die Suche. Und was für tolle Frauen mir dabei begegnet sind erzähl ich euch die nächsten Wochen immer wieder. Heute gehts los mit Ada Byron Lovelace, mit der ich mich schon vor einigen Monaten auseinander gesetzt hatte. Sie lebte von 1815 – 1852 undgilt heute als erste Person weltweit, die sozusagen Software programmiert hat. Besonders fasziniert mich an ihr, dass sie die damals gesellschaftlichen Konventionen umging und sich auf das konzentrierte was ihr Spaß machte, und womit sie Erfolg hatte. Und es freut mich, dass sie wirklich Erfolg hatte. Ihre Leistungen wurden nicht einfach einem Mann zugeschrieben, sondern sind klar als die ihren bekannt. Den Wikipedia Artikel zu dieser bewundernswerten Frau findet ihr hier.

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Bilder aufhängen

4. Februar 2018

Heute schreibe ich Euch einen kleinen Teil eines interessanten Interviews der Zeit mit der Schweizerin Iris Bohnet, die Verhaltensökonomie an der Kennedy School in Harvard lehrt auf. In dem Interview geht es darum, dass häufig Männer immer noch Männer einstellen, und Frauen sich manchmal bei Vorstellungsgesprächen schlecht verkaufen. Das komplette Interview findet ihr hier. Die Zeit fragt, ob Frau Bohnet eine Idee hätte, die dies schnell verbessern könnte.

Bohnet: „Ja! Hängen Sie Bilder von Frauen auf, die man sich als Vorbild nehmen kann.“ Zeit: „Das klingt banal.“ Bohnet: „Lassen Sie es mich an einem einfachen Beispiel erklären. In den USA wurden die Mathefähigkeiten von asiatischen Mädchen untersucht. Einen Teil der Mädchen wollten die Forscher daran erinnern, dass sie Frauen sind – und man ließ sie vorher Puppenhäuser ausmalen. Einer anderen Gruppe lege man Bilder von Menschen vor, die mit Stäbchen aßen. Eine Vergleichsgruppe bekam bloß ein Landschaftsbild. Sie ahnen: Am schlechtesten schnitt die „Puppen-Gruppe“ ab. Die Mädchen, die man an ihre asiatische Herkunft erinnerte, waren die besten. Zeit: „Was lernen wir daraus?“ Bohnet: „Wenn man Menschen an jenen Teil ihrer Identität erinnert, der negativ mit der zu lösenden Aufgabe verbunden wird, schneiden sie schlechter ab. Es gibt also noch viele Wände auf dieser Welt, die eine neue Dekoration brauchen.“

Faszinierend, oder? Fällt euch spontan ein weibliches Vorbild ein?

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Allgemein | Müllvermeidung

Wattestäbchen

2. Februar 2018

Ich benutze täglich mindestens 2 Wattestäbchen. Einmal nach dem duschen um meine Ohren zu putzen und eines beim schminken um verkleckerte Mascara wegzuwischen. Da ich die Bio Wattestäbchen (also welche ohne Plastik sondern mit Kartonhülse) benutze hatte ich desswegen auch gar kein schlechtes Gewissen. Allerdings habe ich kürzlich gelesen, dass für die Herstellung der Wattestäbchen oft noch Baumwolle verwendet wird. Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sich um Zellulose oder Viskose handelt. Um 1kg Baumwolle herzustellen werden ca. 11.000 Liter Wasser benötigt. Seither bin ich echt im Clinch mit meiner Benutzung, aber eine gute Alternative hab ich auch noch nicht gefunden.

Kennt ihr dieses Bild von Justin Hofman? Das nährt natürlich meine Zweifel… 🙁

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Trösten

1. Februar 2018

Das muss jeder wissen, der trösten will: Wen Krankheit aus der Bahn wirft, wem das Liebste entrissen wurde, wem sein Leben zerbricht, wie soll der den weisen Rat von gesunden, lebenssicheren Menschen ertragen? Wie soll ein Untröstlicher Ratschläge annehmen können von denen, die in intakten Verhältnissen leben? Er hat in seinem unbegreiflichen Leiden ein Recht auf Untröstlichkeit. Der erste Schritt zu echtem Trost kann nur darin bestehen dies anzuerkennen.

Aus Herrnhuter Losungen vom 10.09.2001

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