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Überraschungspost

21. Januar 2018

… und dann gibt es Phasen voller Zweifel, wie z.B.: interessiert das überhaupt jemanden was ich schreibe, oder macht es einen Unterschied, dass ich versuche nachhaltiger zu leben, oder kann ich wirklich bewirken, dass Kleidung wieder wertgeschätzt wird.

… und dann kommt so schöne Post ins Haus:

Und zwar von einer Frau, die ich kaum kenne, aber sehr schätze, und bei mir kommt an: Ja, es interessiert jemanden was ich schreibe, und noch mehr Menschen sind mit mir auf dem Weg die Welt zu retten!

Wow, das gibt Kraft und Mut und freut mich wie die Sau! 🙂 Und auf den Film bin ich sehr gespannt….!

Danke!

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Reichtum

19. Januar 2018

Ich habe heute einen tollen Witz gehört:

Ein Schwabe liest in der Bibel, dass Jesus im Himmel Wohnungen für uns vorbereitet. Als guter Schwabe und Häusle Besitzer findet er das gar nicht gut. Er bespricht das mit Jesus und fragt ihn, ob er denn nicht als Ausgleich wenigstens seinen Reichtum mit in seine himmlische Wohnung bringen darf. Jesus lässt mit sich reden und sagt ihm zu, dass er einen Koffer voll mitbringen darf. Als der Schwabe dann irgendwann stirbt kommt er in den Himmel und steht vor Petrus. Petrus fragt ihn wer er denn sei, und was er dabei hat. Er sagt: Ach, ich bin doch der Schwabe der einen Koffer mit in den Himmel bringen darf. Sagt Petrus: Ah ja, dann zeig mal was Du eingepackt hast. Der Schwabe öffnet den Koffer. Es sind lauter Goldbarren drin. Sagt Petrus: Oh Pflastersteine!

Mir hat das so gut gefallen. Im Himmel sind die Straßen mit Goldbarren gepflastert. Es herrschen einfach ganz andere Verhältnisse als in unserer Welt. Unsere menschliche Vorstellung reicht nicht aus um uns den Reichtum mit dem wir umgeben sein werden vorzustellen. Und erst recht nicht die Stimmung und die Gemeinschaft in der wir leben werden.

Oh, ich freu mich drauf!

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Kleiderschrank von innen

17. Januar 2018

Kürzlich wurde ich gefragt ob mein Kleiderschrank denn wenn er leerer geworden ist auch ordentlicher geworden ist. Darum zeig ich euch heute mal meinen Kleiderschrank von innen. Eigentlich sind es 3 Kleiderschränke und ein Regal. Bis vor kurzem waren es allerdings 3 Kleiderschränke, ein Regal und eine Kommode. Da ich aber viel Kleidung aussortiert habe konnte ich so umräumen, dass die Kommode überflüssig wurde! Das freut mich echt. Also, hier Schrank Nummer 1:

In diesem Schrank hängen alle meine Hosen und Röcke (und ganz rechts auf dem Bild sieht man den Schal/Tücher Kleiderhaken). Rechts im Schrank zuerst meine „Uniform“-Hosen, also schwarze Stoffhosen, dann kommen Jeans, dann Sommerhosen, dann kurze Hosen und ganz links die Röcke.

Schrank Nummer 2:

Hier seht ihr den „obenrum“ Schrank, also von rechts nach links Sommerblusen, „Uniform“-Blusen, Kleider und ganz links Blazer.

Schrank Nummer 3:

In diesem Schrank ist alles was nicht auf Bügeln aufbewahrt wird. Von links oben nach rechts unten also zuerst mal alle langärmligen Oberteile, dann alle T-Shirts, dann alle Pullis, Strickjacken, in den schwarzen Boxen ist alle meine Unterwäsche, sortiert nach Unterhosen, BHs, Unterhemden, usw, 4. Brett links kommen dann Tops und daneben Schlafanzüge.

Und jetzt kommt noch das Regal:

Hier ist die Reihenfolge nicht so einfach. Grob gesagt sind ganz oben Schuhe die ich sehr selten anziehe und alle kleinen Taschen, dann kommen die großen Taschen, und dann kommen eben nacheinander alle Schuhe. Sandalen und Stiefel bewahre ich normalerweise in der Schachtel auf, da beides ja nur saisonal benötigt wird.

Und falls es dich interessiert wieviel Teile das jetzt waren, dann schau doch hier in meine Kleiderschrank Inventur! 🙂

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Thema: Magermodels

15. Januar 2018

2013 sah sich das Stockholmer Zentrum für Essstörungen, das sich in der größten Suchtklinik Schwedens befindet, dazu gezwungen, seine Regeln zu ändern, nach denen die Patienten unbegleitet in der Nachbarschaft spazieren gehen dürften. Modelscouts hatten wiederholt Mädchen angesprochen und ihnen Jobs angeboten, darunter sogar eines, dem es wegen seiner Krankheit so schlecht ging, dass es im Rollstuhl saß.

Quelle: https://www.medicalnewstoday.com/articles/259412.php abgeschrieben aus „Das antikapitalistische Buch der Mode“ von Tansy E. Hoskins

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Kleiderschrank Inventur

14. Januar 2018

Wie jedes Unternehmen muß auch ich eine Inventur machen. Nein, nur Spaß, ich bin ja kein Unternehmen. Aber ich wollte tatsächlich Inventur machen. Die Idee kam als ich kürzlich jemandem erzählt habe, dass ich früher unglaublich viel Kleidung besessen habe und jetzt deutlich reduziert habe, und dabei hab ich gesagt: „Ist doch Wahnsinn, ich habe 2 Beine, warum hatte ich mehr als 20 Hosen?“. Und insgeheim hab ich mich gefragt „Wieviele Hosen hab ich eigentlich noch?“

Also, schon lange hatte ich es vor, heute hab ich es also gemacht. Die Kleiderschrank Inventur. Es ging relativ schnell und hat auch Spaß gemacht, und es sind dabei doch tatsächlich nochmal 4 Sachen rausgeflogen. Es tat mir gut alle Kleidung die ich besitze aus dem Schrank zu nehmen, durchzuschauen und zu zählen (Unterwäsche, Schlafanzüge, Tücher, Schals, Socken, Sportkleidung ausgenommen, allerdings inklusive Taschen, Schuhen und Jacken). Also. Die peinliche Wahrheit zuerst: Ich besitze 25 Hosen! Das heißt allerdings, dass ich bevor ich mich auf wenige Schnitte und Farben konzentriert habe, über 40 Hosen besessen haben muß! Unglaublich! Noch mehr geschockt hat mich die Summe der Oberteile… 86 Oberteile… Dass ich viele Schuhe habe wusste ich, allerdings trag ich nur 10% davon, vom Rest konnte ich mich aber noch nicht trennen… Naja, also, die Summe aller Teile ist 215!

Schön zu wissen, dass ich auch 2018 keine Klamotten kaufen muß! 🙂

Die komplette Inventur findest hier, falls es sich interessiert:

Kleiderschrank Inventur Annette www.annettebloggt.de
Stand 06.01.2018
was Kategorie Anzahl
Blazer Jäckchen 10
Winterkleider Kleider 4
Sommerkleider Kleider 4
klassische Langarmbluse Oberteil 13
Sommerbluse Kurzarm Oberteil 7
Bolero Jäckchen 1
Bodywarmer Weste Jäckchen 1
schwarze Stoffhosen Hosen 4
weit geschnittene Winterhose Hosen 2
gute Jeans Hosen 5
chice Sommerhose lang Hosen 3
3/4 Sommerhose Hosen 2
Bermuda Hosen 3
Jeans Bermuda Hosen 2
Sommer Leinenhose Hosen 2
Wollrock kurz Röcke 4
Wollrock lang Röcke 1
Sommerrock Röcke 4
Freizeit Stickjacke Jäckchen 3
Pullover langarm Oberteil 6
Pullunder Oberteil 1
chice Strickjacke Jäckchen 1
T-Shirt Cooperate Identity Oberteil 5
T-Shirt Freizeit Oberteil 5
Basic T-Shirt schwarz Oberteil 2
chice T-Shirts Oberteil 8
Rollkragenpullover schwarz Oberteil 3
chices Longsleeve/Bluse Oberteil 5
Basic Longsleeve schwarz/grau/blau Oberteil 9
Fleece Oberteil 2
Hoody Oberteil 2
chices Top Oberteil 8
Freizeit Top Oberteil 7
Basic Top schwarz Oberteil 3
Freizeit Jeans Hosen 2
Abendkleid besonderes 2
Standesamt Anzug besonderes 1
Dirndl besonderes 1
Brautkleid besonderes 1
„Jogging“ Hose Hosen 3
Sommerjacke Jacken 2
Winterjacke Jacken 4
Softshell Jacken 1
Übergangsmantel Jacken 2
Underknee Stiefel Schuhe 4
Stiefeletten Schuhe 6
Halbschuhe Schuhe 5
Pumps Schuhe 7
Ballerinas Schuhe 4
Sandalen Schuhe 6
Turnschuhe/Wanderschuhe Schuhe 4
Clutch Taschen 7
kleine Handtasche Taschen 3
große Handtasche Taschen 8
Summe 215
Summe Kategorie Jäckchen 16
Summe Kategorie Jacken 9
Summe Kategorie Hosen 25
Summe Kategorie Oberteile 86
Summe Kategorie Röcke 9
Summe Kategorie Kleider 8
Summe Kategorie Schuhe 36
Summe Kategorie Taschen 18

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angemessene Standards in Bangladeschs Textilfabriken

13. Januar 2018

Nach Angaben des US-amerikanischen Workers Rights Consortium würde es 3 Milliarden Dollar kosten, innerhalb von fünf Jahren angemessene Standards in Bangladeschs 4500 Fabriken einzuführen. Um diese Zahlen zu illustrieren, kann beispielsweise das Privatvermögen der Familie Walton herangezogen werden, die Walmart besitzt (Anmerkung von mir: Walmart ist in den USA ein erfolgreicher Kleiderdiscounter). Alle fünf Familienmitglieder verfügen jeweils über 18 Milliarden Dollar, und lediglich 3,5 % der Gesamtsumme würde sicherstellen, dass die Menschen, die für sie schuften, nicht auch noch Gefahr laufen, dabei qualvoll umzukommen.

aus „Das antikapitalistische Buch der Mode“ von Tansy E. Hoskins

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Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung 5

12. Januar 2018

Heute geht es weiter mit meinen Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung. Die Tipps Nummer 1,  Nummer 2, Nummer 3 und Nummer 4 findet ihr verlinkt. Tipp Nummer 5 lautet:

Trage Second Hand Kleidung!

Für mich ist das Tragen von Second Hand Kleidung die einfachste und nachhaltigste Möglichkeit. Denn für mich wird keine Kleidung produziert.

Meinen Bedarf decke ich hauptsächlich in einem kleinen Second Hand Laden vor Ort. Der Vorteil ist, dass man mich schon kennt. Es kommt immer wieder vor, dass ich reinkomme, und die Besitzerin sagt: Annette, ich hab das genau passende Teil für Dich! Das ist fast wie personal shopping 🙂 Mein Stil, meine Farben, meine Größen sind dort eben bekannt, und machen das einkaufen ganz einfach.

Ansonsten habe ich auch schon Teile über ebay Kleinanzeigen gekauft. Wenn ich also etwas wirklich brauche, im Second Hand aber nicht finde suche ich gezielt im Umkreis von ein paar Kilometern, und wenn ich etwas passendes finde fahr ich hin und probier das Teil aus. So kann es zu keinen Fehlkäufen kommen.

Eine weitere Möglichkeit ist es einen Klamottentausch Abend zu veranstalten. Darüber habe ich hier schon mal berichtet.

Manchmal werde ich gefragt ob ich Second Hand Teile nicht „eklig“ finde. Aber da hab ich echt gar kein Problem damit. Ich wasche die Teile natürlich zu Hause, und ich sag immer: Ich schlaf ja auch in Hotelbettwäsche…

In diesem Sinne wünsche ich euch gute Second Hand Erfahrungen!

 

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