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Thema: Magermodels

15. Januar 2018

2013 sah sich das Stockholmer Zentrum für Essstörungen, das sich in der größten Suchtklinik Schwedens befindet, dazu gezwungen, seine Regeln zu ändern, nach denen die Patienten unbegleitet in der Nachbarschaft spazieren gehen dürften. Modelscouts hatten wiederholt Mädchen angesprochen und ihnen Jobs angeboten, darunter sogar eines, dem es wegen seiner Krankheit so schlecht ging, dass es im Rollstuhl saß.

Quelle: https://www.medicalnewstoday.com/articles/259412.php abgeschrieben aus „Das antikapitalistische Buch der Mode“ von Tansy E. Hoskins

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Kleiderschrank Inventur

14. Januar 2018

Wie jedes Unternehmen muß auch ich eine Inventur machen. Nein, nur Spaß, ich bin ja kein Unternehmen. Aber ich wollte tatsächlich Inventur machen. Die Idee kam als ich kürzlich jemandem erzählt habe, dass ich früher unglaublich viel Kleidung besessen habe und jetzt deutlich reduziert habe, und dabei hab ich gesagt: „Ist doch Wahnsinn, ich habe 2 Beine, warum hatte ich mehr als 20 Hosen?“. Und insgeheim hab ich mich gefragt „Wieviele Hosen hab ich eigentlich noch?“

Also, schon lange hatte ich es vor, heute hab ich es also gemacht. Die Kleiderschrank Inventur. Es ging relativ schnell und hat auch Spaß gemacht, und es sind dabei doch tatsächlich nochmal 4 Sachen rausgeflogen. Es tat mir gut alle Kleidung die ich besitze aus dem Schrank zu nehmen, durchzuschauen und zu zählen (Unterwäsche, Schlafanzüge, Tücher, Schals, Socken, Sportkleidung ausgenommen, allerdings inklusive Taschen, Schuhen und Jacken). Also. Die peinliche Wahrheit zuerst: Ich besitze 25 Hosen! Das heißt allerdings, dass ich bevor ich mich auf wenige Schnitte und Farben konzentriert habe, über 40 Hosen besessen haben muß! Unglaublich! Noch mehr geschockt hat mich die Summe der Oberteile… 86 Oberteile… Dass ich viele Schuhe habe wusste ich, allerdings trag ich nur 10% davon, vom Rest konnte ich mich aber noch nicht trennen… Naja, also, die Summe aller Teile ist 215!

Schön zu wissen, dass ich auch 2018 keine Klamotten kaufen muß! 🙂

Die komplette Inventur findest hier, falls es sich interessiert:

Kleiderschrank Inventur Annette www.annettebloggt.de
Stand 06.01.2018
was Kategorie Anzahl
Blazer Jäckchen 10
Winterkleider Kleider 4
Sommerkleider Kleider 4
klassische Langarmbluse Oberteil 13
Sommerbluse Kurzarm Oberteil 7
Bolero Jäckchen 1
Bodywarmer Weste Jäckchen 1
schwarze Stoffhosen Hosen 4
weit geschnittene Winterhose Hosen 2
gute Jeans Hosen 5
chice Sommerhose lang Hosen 3
3/4 Sommerhose Hosen 2
Bermuda Hosen 3
Jeans Bermuda Hosen 2
Sommer Leinenhose Hosen 2
Wollrock kurz Röcke 4
Wollrock lang Röcke 1
Sommerrock Röcke 4
Freizeit Stickjacke Jäckchen 3
Pullover langarm Oberteil 6
Pullunder Oberteil 1
chice Strickjacke Jäckchen 1
T-Shirt Cooperate Identity Oberteil 5
T-Shirt Freizeit Oberteil 5
Basic T-Shirt schwarz Oberteil 2
chice T-Shirts Oberteil 8
Rollkragenpullover schwarz Oberteil 3
chices Longsleeve/Bluse Oberteil 5
Basic Longsleeve schwarz/grau/blau Oberteil 9
Fleece Oberteil 2
Hoody Oberteil 2
chices Top Oberteil 8
Freizeit Top Oberteil 7
Basic Top schwarz Oberteil 3
Freizeit Jeans Hosen 2
Abendkleid besonderes 2
Standesamt Anzug besonderes 1
Dirndl besonderes 1
Brautkleid besonderes 1
„Jogging“ Hose Hosen 3
Sommerjacke Jacken 2
Winterjacke Jacken 4
Softshell Jacken 1
Übergangsmantel Jacken 2
Underknee Stiefel Schuhe 4
Stiefeletten Schuhe 6
Halbschuhe Schuhe 5
Pumps Schuhe 7
Ballerinas Schuhe 4
Sandalen Schuhe 6
Turnschuhe/Wanderschuhe Schuhe 4
Clutch Taschen 7
kleine Handtasche Taschen 3
große Handtasche Taschen 8
Summe 215
Summe Kategorie Jäckchen 16
Summe Kategorie Jacken 9
Summe Kategorie Hosen 25
Summe Kategorie Oberteile 86
Summe Kategorie Röcke 9
Summe Kategorie Kleider 8
Summe Kategorie Schuhe 36
Summe Kategorie Taschen 18

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angemessene Standards in Bangladeschs Textilfabriken

13. Januar 2018

Nach Angaben des US-amerikanischen Workers Rights Consortium würde es 3 Milliarden Dollar kosten, innerhalb von fünf Jahren angemessene Standards in Bangladeschs 4500 Fabriken einzuführen. Um diese Zahlen zu illustrieren, kann beispielsweise das Privatvermögen der Familie Walton herangezogen werden, die Walmart besitzt (Anmerkung von mir: Walmart ist in den USA ein erfolgreicher Kleiderdiscounter). Alle fünf Familienmitglieder verfügen jeweils über 18 Milliarden Dollar, und lediglich 3,5 % der Gesamtsumme würde sicherstellen, dass die Menschen, die für sie schuften, nicht auch noch Gefahr laufen, dabei qualvoll umzukommen.

aus „Das antikapitalistische Buch der Mode“ von Tansy E. Hoskins

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Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung 5

12. Januar 2018

Heute geht es weiter mit meinen Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung. Die Tipps Nummer 1,  Nummer 2, Nummer 3 und Nummer 4 findet ihr verlinkt. Tipp Nummer 5 lautet:

Trage Second Hand Kleidung!

Für mich ist das Tragen von Second Hand Kleidung die einfachste und nachhaltigste Möglichkeit. Denn für mich wird keine Kleidung produziert.

Meinen Bedarf decke ich hauptsächlich in einem kleinen Second Hand Laden vor Ort. Der Vorteil ist, dass man mich schon kennt. Es kommt immer wieder vor, dass ich reinkomme, und die Besitzerin sagt: Annette, ich hab das genau passende Teil für Dich! Das ist fast wie personal shopping 🙂 Mein Stil, meine Farben, meine Größen sind dort eben bekannt, und machen das einkaufen ganz einfach.

Ansonsten habe ich auch schon Teile über ebay Kleinanzeigen gekauft. Wenn ich also etwas wirklich brauche, im Second Hand aber nicht finde suche ich gezielt im Umkreis von ein paar Kilometern, und wenn ich etwas passendes finde fahr ich hin und probier das Teil aus. So kann es zu keinen Fehlkäufen kommen.

Eine weitere Möglichkeit ist es einen Klamottentausch Abend zu veranstalten. Darüber habe ich hier schon mal berichtet.

Manchmal werde ich gefragt ob ich Second Hand Teile nicht „eklig“ finde. Aber da hab ich echt gar kein Problem damit. Ich wasche die Teile natürlich zu Hause, und ich sag immer: Ich schlaf ja auch in Hotelbettwäsche…

In diesem Sinne wünsche ich euch gute Second Hand Erfahrungen!

 

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CO2 Fußabdruck im Verhältnis

11. Januar 2018

Auf der Erde leben derzeit 7 Milliarden Menschen, aber nur 8% von ihnen verursachen 50% aller Treibhausgase. In Kanada ist der ökologische Fußabdruck der reichsten 10% der Bevölkerung neunmal größer als der der ärmsten 10%. Bei den US-amerikanischen Superreichen ist er bis zu tausendmal größer als der der Menschen am unteren Ende der Gesellschaft. Das ist eher ein „Todesstil“ als ein Lebensstil.

Quellen: Magoff und Forster; „What every environmentalist needs to know about capitalism“ und Foster, Clark und York „The ecological rift“ abgeschrieben aus „Das antikapitalistische Buch der Mode“ von Tansy E. Hoskins

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280.000

10. Januar 2018

Was denkt ihr was diese Zahl mit Fleischkonsum zu tun hat?

280.000 Schlachthäuser weltweit? 280.000 Tonnen Fleisch im Jahr in Baden-Würrtemberg? 280.000 Rinder in Deutschland? Nein:

280.000 Tiere werden jede Minute weltweit geschlachtet.

280.000 Tiere jede Minute.

In seinem Leben isst ein Deutscher zwischen 635 bis 715 Tiere.

Ich bin überzeugt, dass wenn das Schmerzgebrüll hörbar wäre, oder wenn jeder seinen Fleischbedarf selber schlachten müsste wäre diese Zahl geringer.

Übrigens: die Produktion von einem Kilogramm Fleisch belastet das Klima so stark wie 250km Autofahrt.

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