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Abfallstatistik 2017

23. April 2018

Im Jahr 2016 wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 38,1 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Dies waren 0,7 Millionen Tonnen oder 7 Kilogramm pro Kopf mehr als 2015. Den größten Anteil daran hatten die Bioabfälle mit einem Zuwachs von 0,5 Millionen Tonnen beziehungsweise knapp 6 Kilogramm pro Einwohnerin und Einwohner. Im Durchschnitt fielen im Jahr 2016 rund 462 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Person an.

Quelle: Statistischen Bundesamt Pressemitteilung Nr. 465 vom 19.12.2017

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Kulturgeschichte

22. April 2018

In meinem Vortrag „Über den fairantwortlichen Umgang mit Kleidung“, berichte ich ja darüber wie ich vermeide Kleidung zu kaufen, und dass ich erst dann wieder konventionelle Kleidung tragen werde, wenn sich die Situation in den Produktionsländern verbessert hat. Im Anschluß an den Vortrag gibt es immer interessante Gespräche und Begegnungen mit den Besucherinnen.

Nach dem letzten Vortrag kam eine Frau auf mich zu und sagte: „Sie haben ja schon recht, mit dem was Sie sagen, und ich versuche ja auch Second Hand zu tragen, aber mein Verhältnis zu Kleidung kann ich nicht ändern. 2000 Jahre Kulturgeschichte lasten auf meinen Schultern!“

2000 Jahre Kulturgeschichte lasten auf meinen Schultern. An diesen Spruch muß ich seither immer wieder denken. Frauen meinen es wäre ihre, von der Geschichte und Evolution übergebene Aufgabe sich schön zu machen. Und dies unter anderem durch das Tragen von „besonderer“  Kleidung. Ich bin aber der Überzeugung, dass „frau“ sich schön, begehrenswert, attraktiv fühlt, wenn sie sich wohl in ihrer Haut fühlt, und nicht nur wohl in ihrer Kleidung. Sprich wenn „frau“ mit sich zufrieden ist, sich ihres Wertes und ihrer Würde bewusst ist, wenn sie ihren Körper akzeptiert wie er ist, und versteht, dass sie wunderbar gemacht ist, dann braucht sie keine Kleidung die besonders modisch, abwechslungsreich, auffällig ist. Und ich glaube, dass es in unserer Kulturgeschichte schon immer Frauen gegeben hat, die dies so gesehen haben…

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Schönheitsschlaf

20. April 2018

Ich schlafe gern! So, jetzt ist es raus. Es tut schwer zuzugeben, dass man gerne schläft, denn in unserer auf Produktivität ausgerichteten Gesellschaft sind Langschläfer, oder menschen die ein Nickerchen machen nicht gerne gesehen. Ich finde schlafen aber einfach toll. Ich kann in meinem sehr bequemen waremen Bett liegen, zum einschlafen etwas lesen, schöne Sachen träumen und beim aufwachen bin ich fitter wie beim einschlafen. Wunderbar! Vor allem im Winter würde ich an freien Abenden am liebsten um 20 Uhr ins Bett…

Ich habe mich kürzlich sehr über diesen Artikel gefreut, in dem mir Eckart von Hirschhausen aus der Seele spricht. Schlaf ist etwas tolles! Sein Fazit: Wer mehr schläft kann besser überlegen, wird seltener krank, ist dünner und einfach besser drauf. Denn Schlaf ist der Urzustand des Menschen. Biologisch gesehen sind wir nur deswegen wach, um Energie zu sammeln um dann wieder schlafen zu können. Spannend oder!

Seit ich den Artikel gelesen habe sag ich ohne schlechtes Gewissen „Ich bin müde“, denn müde sein ist völlig ok und, dass ich merke dass ich müde bin zeigt ja, dass ich achtsam mit mir umgehe und meine Bedürfnisse kenne.

Während ich diese Zeilen schreibe schnurrt sich neben mir übrigens die Katze in den Schlaf, und der Hund schnarcht vor sich hin…

In diesem Sinne: Gute Nacht! 🙂

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