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Mein Weg zu mehr Fairantwortung
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Modeopfer – keine Macht der Versuchung

28. Juni 2017

Eine Bekannte hat eine interessante Beobachtung an sich selbst gemacht und mir davon erzählt:

In den Wochen in denen ihr Altpapierstapel besonders hoch war, durch Frauenzeitschriften wie Brigitte oder ähnliches), kamen besonders viele Pakete von Amazon, Zalando und Co.

Sprich, je mehr tolle Models und teure Mode sie angeschaut hat, umso mehr hat sie im Internet gesurft und daraufhin auch bestellt.

Ich finds klasse, dass sie ihr handeln hinterfragt hat, und so vielleicht sogar ändert.

Die britische Bloggerin Laurie Penny sagt: Wenn morgen alle aufhören würden ihren Körper zu hassen, würde die Weltwirtschaft zusammen brechen.

Der Großteil unserer Mode wird unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Wir sollten dies wirklich nicht mehr unterstützen. Am besten wir vermeiden die Versuchung, in dem wir erst gar nichts anschauen was uns zum Kauf animiert (letzten Endes doch eh der Kauf einer Sache die wir nicht brauchen).

Mir geht es zum Beispiel bei Garten,- und Wohnzeitschriften so. Ich sehe Frauen die selig lächelnd in ihrem Garten sitzen, der Rasen ist saftig grün, und die Deko perfekt auf die blühenden Blumen abgestimmt und ich denke: So will ich das auch! Und dann geh ich Pflanzen kaufen, und Deko (die wahrscheinlich in China unter fragwürdigen Bedingungen produziert wurde) und dekorier alles, und einen Tag später regnet es, oder ich hab 2 Tage keine Zeit zum gießen oder oder oder und ich bin unzufrieden und hab auch noch Geld verschwendet. Letzten Endes macht mich das Anschauen dieser Zeitschriften unzufrieden. Also muß ich entweder lernen Abstand zu den gephotoshopten Bildern zu gewinnen, oder kann diese nicht mehr anschauen. Ein Lernfeld… 🙂

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