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Müllvermeidung

Mikroplastik in Kosmetika

13. Juni 2017

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal über Mikroplastik in unserem Trinkwasser gelesen habe, habe ich sofort Peelings aus meinem Bad verbannt. Seither benutze ich einfach einen Peeling Handschuh. Allerdings ist noch in viel mehr Kosmetik Mikroplastik drin. Das war mir gar nicht so bewusst. Aber zuerst mal, was ist Mikroplastik eigentlich, und warum ist es so gefährlich:

Unterschieden werden 2 Arten von Mikroplastik. Einmal welches bewusst erzeugt wird, z.B. für Kosmetik, und welches das durch den Zerfall von Plastikmüll entsteht. Wie jedes Plastik benötigt auch Mikroplastik hunderte von Jahren um zu verrotten. Mikroplastik ist heute in allen Bereichen der Umwelt nachweisbar. Ob im Trinkwasser, Sprudel, Bier, Honig aber auch in Wasserlebewesen wie Muscheln, Krebsen und Fischen. Schon 2013 bestand mancher Meeresstrand aus bis zu 3% Mikroplastik. Und Plastik enthält nun mal Weichmacher, welche krebserregend und giftig sind…

In Kosmetika wird Mikroplastik verwendet um einen mechanischen Reinigungseffekt zu erzeugen. Allerdings nicht nur in Peelings, sondern auch in Duschgel, Shampoo, Sonnencreme, Lippenstiften usw. Auf Utopia.de gibt es einen schnell lesbaren Artikel hierzu.

Beim Kauf von Kosmetika solltet ihr um Mikroplastik zu vermeiden bei der Inhaltsangabe auf folgende Abkürzungen achten: PE (Polyethylen), PP (Polypropylen), PET (Polyethylenterephthalat), Nylon-12, Nylon-6, PUR (Polyurethan), EVA (Ethylen-Vinylacetat-Copolymere), AC (Acrylates Copolymer), ACS (Acrulytes Crosspolyer), P-7 (Polyquaternium-7). Quelle: BUND

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