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24 Stunden Betreuung zu Hause

30. Juni 2017

Kürzlich war ich in einem Vortrag zum Thema 24 Stunden Betreuung zu Hause. Das Thema steht zwar derzeit (noch) nicht an, aber ich wollte mich schon mal informieren.

Diese Betreuung wird in Deutschland häufig durch osteuropäische Frauen durchgeführt. Es ist eine tolle Möglichkeit, damit alte Menschen lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, und es gibt heute vertrauenswürdige Agenturen die die Vermittlung organisieren. Das Pflegegeld übernimmt einen Teil der Kosten, und im besten Fall kann der Rest über die vorhandene Rente abgedeckt werden. Die Betreuer sind im Heimatland sozialversicherungspflichtig beschäftigt, alles ganz legal somit.

Andererseits nützen wir damit doch auch die wirtschaftlich schlechte Situation im Heimatland aus, bzw. die bei uns gute Situation. Letzten Endes ist die auch „moderne Sklavenhaltung“. Die Betreuer dürfen bis zu 9 Monate pro Jahr im Ausland arbeiten (meistens wird gestückelt), in dieser Zeit arbeiten sie täglich 8-12 Stunden, und sind den Rest der Zeit auf Abruf (sprich nachts) und haben pro Woche 1,5 Tage komplett frei (in denen sie auch nicht auf Abruf sind). Das ist wirklich hart verdientes Geld!

Ich hoffe, dass ich diesbezüglich noch lange keine Entscheidung treffen muss, und wenn doch, dass ich dann gründlich abwäge und recherchiere…

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Modeopfer – keine Macht der Versuchung

28. Juni 2017

Eine Bekannte hat eine interessante Beobachtung an sich selbst gemacht und mir davon erzählt:

In den Wochen in denen ihr Altpapierstapel besonders hoch war, durch Frauenzeitschriften wie Brigitte oder ähnliches), kamen besonders viele Pakete von Amazon, Zalando und Co.

Sprich, je mehr tolle Models und teure Mode sie angeschaut hat, umso mehr hat sie im Internet gesurft und daraufhin auch bestellt.

Ich finds klasse, dass sie ihr handeln hinterfragt hat, und so vielleicht sogar ändert.

Die britische Bloggerin Laurie Penny sagt: Wenn morgen alle aufhören würden ihren Körper zu hassen, würde die Weltwirtschaft zusammen brechen.

Der Großteil unserer Mode wird unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Wir sollten dies wirklich nicht mehr unterstützen. Am besten wir vermeiden die Versuchung, in dem wir erst gar nichts anschauen was uns zum Kauf animiert (letzten Endes doch eh der Kauf einer Sache die wir nicht brauchen).

Mir geht es zum Beispiel bei Garten,- und Wohnzeitschriften so. Ich sehe Frauen die selig lächelnd in ihrem Garten sitzen, der Rasen ist saftig grün, und die Deko perfekt auf die blühenden Blumen abgestimmt und ich denke: So will ich das auch! Und dann geh ich Pflanzen kaufen, und Deko (die wahrscheinlich in China unter fragwürdigen Bedingungen produziert wurde) und dekorier alles, und einen Tag später regnet es, oder ich hab 2 Tage keine Zeit zum gießen oder oder oder und ich bin unzufrieden und hab auch noch Geld verschwendet. Letzten Endes macht mich das Anschauen dieser Zeitschriften unzufrieden. Also muß ich entweder lernen Abstand zu den gephotoshopten Bildern zu gewinnen, oder kann diese nicht mehr anschauen. Ein Lernfeld… 🙂

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So viel Ideen, so wenig Zeit

26. Juni 2017

Liebe Blogleserinnen,

meine nächsten Wochen und vor allem Wochenenden sind sehr voll. Darum werde ich es nicht schaffen für jeden Tag einen ausführlichen Blogbeitrag zu schreiben. Meine Liste „Blogideen“ ist zwar voll mit Ideen, und auf meinem Schreibtisch liegt Material ohne Ende, aber mir fehlt die Zeit.

Darum wird es bis auf weiteres nur noch Sonntags, Mittwochs und Freitags ausführliche Beiträge geben. Für die anderen Tage gibt es nur Texte, oder Zitate, die mit dem Thema „Fairantwortung“ zu tun haben.

Vielen Dank für Euer Verständniss.

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Astrid Lindgren

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die erste Arbeitswoche ohne Auto

25. Juni 2017

So, die erste Arbeitswoche ohne Auto ist überstanden. Und es war gar nicht schlimm oder schwierig! Die meisten Fahrten habe ich mit lieben Menschen gemacht, die eh fast die gleiche Strecke haben, und mich freundlicher Weise abgeholt und abgeliefert haben. An meinen privaten und ehrenamtlichen Terminen abends, hab ich auch dank Abholung teilnehmen können.

Am Freitag nachmittag bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich habe 30 Minuten vom Büro bis zur Haustür gebraucht (5 Minuten zum Zug laufen, 15 Minuten Zugfahrt, 10 Minuten heim laufen), also auch durchaus machbar.

Am Freitag nachmittag hab ich dann meinen Wocheneinkauf mit dem Rad erledigt. Davor hatte ich ehrlich gesagt Respekt, erstens, weil es extrem heiß war, zweitens weil ich ja gar keine Ausdauer habe, und drittens weil ich mir nicht sicher war, ob ich wirklich alles im Rucksack und im Fahrradkorb verstaut bekomme.

Ich bin dann zuerst zu einem Gemüsehändler gefahren. Er ist Freitags für 30 Minuten im Dorf und verkauft Gemüse von der Reichenau (somit regional aber leider nicht bio). Ich war so stolz, als ich alles sicher heim gebracht hatte, und war von der Menge die ich transportieren konnte so überrascht, dass ich ein Bild gemacht hab. 🙂

Anschließend bin ich noch zum Supermarkt, und hab den Rest gekauft. Es war anstrengend, aber es ging problemlos und ich war hinterher super stolz auf mich!

Fazit: die erste Woche ohne Auto war kein Problem!

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