Müllvermeidung

Müllgeschenk

26. März 2017

Wie ihr vielleicht schon an meinem Bild vom Inneren meiner Wertstofftonne gesehen habt werfe ich meinen Plastikmüll lose in die Tonne, anstelle ihn wie ein Geschenk in eine Mülltüte einzupacken. So spare ich wenigstens diesen Müll. Wenn man im Mülleimer in der Küche einen Beutel braucht kann z.B. auch die Verpackung von Toilettenpapier benutzen.

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Mode

Nein der Verführung

25. März 2017

Wisst ihr was die einfachste Möglichkeit ist keine neue Kleidung zu kaufen?

Nicht einkaufen zu gehen! 🙂

Mir fällt dies relativ leicht, da ich maximal 2x im Jahr in einer Fußgängerzone bin, und somit nichts sehe was ich kaufen könnte. Schwerer fällt es mir da online. Aus diesem Grund hab ich letzte Woche alle Newsletter abbestellt die ich per email von verschiedene Firmen bekommen habe, bei denen ich irgendwann mal was bestellt habe. Angenehm nicht ständig Werbeemails löschen zu müssen…

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Einmischen

email von Denn’s

Vor einigen Wochen war ich erstmals bei Denn’s einkaufen und war geschockt, daß die Ware großteils in Kunststoff verpackt ist. Bei manchen Lebensmitteln kann ich wirklich nicht verstehen, daß sie in Plastik verpackt sind. Haferflocken, Mehl, Kakao, Zucker z.B. gibt es normalerweise in Papierverpackungen, wieso nicht auch Reis, Linsen, Nudeln (Barilla verpackt als einzige mir bekannte Marke in Kartonage), Kaba, Nüsse usw. Daraufhin habe ich Denn’s angeschrieben. Anbei die Antwort. Ganz schlüssig find ich es leider nicht…

 

Sehr geehrte Frau Reif,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre offenen Worte.

Nachhaltigkeit und Ökologie sind für uns wichtige Firmenwerte.

Derzeit kann leider auch bei biologischen Lebensmitteln der Einsatz von Verpackungen nicht vermieden werden.

Für den Handel und die Produktion existieren in Europa bzw. Deutschland sehr strenge Vorgaben in Bezug auf die Hygiene und die Sicherheit von Lebensmitteln. Um hygienische Bedingungen (Schutz vor Kontaminationen) und sichere Lebensmittel gewährleisten zu können, aber auch um produkttypische Eigenschaften (z.B. Geruch, Aroma, etc.) besser halten zu können, kann leider auch bei biologischen Lebensmitteln der Einsatz von Verpackungen nicht vermieden werden.

Ein weiterer Grund für die Verwendung von Kunststoffverpackungen ist, dass auch im ökologischen Bereich die Kunden möglichst frische Waren haben möchten, die über einen gewissen Zeitraum haltbar sind. Viele Möglichkeiten zur Haltbarmachung von Lebensmitteln, wie man Sie aus dem konventionellen Bereich kennt, stehen allerdings in der Herstellung von Bio-Produkten nicht zur Verfügung. Um dennoch eine gewisse Stabilität und Haltbarkeit von Bio-Produkten zu erreichen, werden daher Lebensmittel häufig unter Schutzgasatmosphäre verpackt. Dies ist gegenwärtig nur mit Kunststoffverpackungen realisierbar. Die Schutzgasatmosphäre unterbindet nicht nur den mikrobiellen Verderb, sie erschwert auch ein Eindringen von Schädlingen.

Bei der Verwendungen von alternativen Verpackungsarten, wie beispielsweise recycelten Papier (Pappkarton), wurde in letzter Zeit häufig berichtet, dass Kontaminanten aus den Papierverpackungen auf das Lebensmittel übergehen können (z.B. Übergänge von Mineralölrückständen aus recycelten Materialien). Um dies zu unterbinden, werden auch Lebensmittel in Pappkartons häufig noch mit einer zusätzlichen Kunststoffverpackung versehen oder die Papiere für Verpackungszwecke werden beschichtet. Der Gedanke ist hierbei ist immer die größtmögliche Sicherheit für die Lebensmittel und den Verbraucher zu gewährleisten.

Glas ist natürlich eine sehr gute Alternative und auch zu unterstützen. Man muss aber auch hier ehrlich bedenken, dass nicht jeder Hersteller Reinigungsanlagen in die Produktion integrieren kann. Die gesamte Flaschenrückführung, Reinigung und Prüfung auf Schadstellen ist kostenintensiv und aufwändig. Diese Kosten würden wahrscheinlich auf das Produkt gelegt werden, d.h. ein höherer Preis für den Verbraucher. Nicht jeder ist bereit diesen Preis zu zahlen.

Die Erzeuger und Hersteller ruhen sich aber nicht auf einem Status quo aus, vielmehr werden recycelbare und biologisch abbaubare Materialien auf ihre Tauglichkeit hin geprüft. Außerdem haben wir einige Teststationen für verpackungsfreies Einkaufen in Wien, Jena und in Berlin.

Grundsätzlich möchte ich deshalb sagen, dass die gesamte Branche sehr viel unternimmt und wir auf einem guten Weg sind.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Ines Ritter
Kundendialog

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Allgemein

ewig

23. März 2017

Nur ein einziges Mal in einer Million Jahren verlor ein einziger Baum des Ururwaldes ein einziges Blatt. Seit dem Anbeginn der Zeit. Tage kamen als Stunden und gingen als Jahre, einander immer gleich. Und als das letzte Blatt des letzten Baumes gefallen war, war die erste Sekunde der Ewigkeit vorbei.

Ralf Kreimann

Ich freu mich heute schon drauf!

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